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INTERNATIONALER FRAUENTAG 2008 |
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zum Weltfrauentag 2008
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Anlässlich zum Weltfrauentag am 08. März 2008 ...........
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Statement Ulla Schmidt
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Ulla Schmidt, Bundesministerin für Gesundheit
"Der Internationale Frauentag ist seit jeher ein Tag, an dem Frauen für ihre Rechte, für Selbstbestimmung und Veränderung eintreten. Ich freue mich, dass der Deutsche Olympische Sportbund in diesem Jahr Frauen und Mädchen einlädt, Selbstverteidigung und Selbstbehauptung auszuprobieren. Das kann Frauen unterstützen, sich im Alltag selbstbestimmter und angstfreier zu bewegen. Ich wünsche den teilnehmenden Verbänden Zuspruch und allen Teilnehmerinnen viel Spaß bei der Aktion."
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„Gewalt gegen Frauen – nicht bei uns!“
Eine Aktion der Kampfsportverbände und der Frauen im Deutschen Olympischen Sportbund zum Internationalen Frauentag am 8. März 2008
Frauen und Mädchen sind tagtäglich unterschiedlichsten Formen von körperlicher, psychischer und sexualisierter Gewalt ausgesetzt – besonders auch im sozialen Nahbereich. Viele dieser Übergriffe bleiben oft unbemerkt, weil betroffene Frauen aus Angst oder Scham schweigen. Häufig werden solche Gewalthandlungen aber auch tabuisiert, ignoriert oder bagatellisiert. Oder Außenstehende schweigen, weil sie nicht wissen, wie sie helfen können und / oder weil sie sich nicht in sogenannte „Privatangelegenheiten“ einmischen wollen. Der Sport ist nicht besser oder schlechter als andere gesellschaftlichen Bereiche, sondern ein Spiegel der Gesellschaft. Daher sind die unterschiedlichsten Formen von Übergriffen auch ein Thema für den Sport.
Was kann man tun?
Der Sport kann bei der Prävention und Intervention gegen Gewalt an Frauen und Mädchen wirkungsvolle Hilfen anbieten. Sport steht für Fairness, gegenseitige Anerkennung und Toleranz. Sport stärkt durch konkrete Angebote unter anderem im Bereich Selbstbehauptung und Selbstverteidigung das Selbstbewusstsein und die Durchsetzungsfähigkeit und dient so auch der Gewaltprävention. Durch die im Sport erlebte Stärke werden Frauen motiviert, sich gegen Übergriffe zur Wehr zu setzen und sie zurückzuweisen.
Kampfsport nimmt hier eine herausragende Position ein. Natürlich werden hier effektive Techniken zur Selbstverteidigung erlernt. Jedoch bringt keine noch so ausgefeilte Technik etwas, wenn die Bedrohte im Ernstfall unter Schock steht und nicht in der Lage ist, sie zur Anwendung zu bringen. Durch Kampfsport wird in gut verträglichen Dosierungen schrittweise die Stresstoleranz erhöht, die Angst wird im gleichen Umfang abgebaut.
Insbesondere Frauen und Mädchen werden gerne in eine „Opfer-Rolle“ gedrängt. Durch Kampfsport werden sie sich ihrer Möglichkeiten bewusst, ihr Können scheint nach außen durch. Möglichen Angreifern, Belästigern etc. strahlt ein deutliches „Nicht mit mir!“ entgegen.
Welches konkrete Angebot gibt es?
In den letzten Jahren haben wir im Bereich Selbstbehauptung und Selbstverteidigung viele Angebote entwickelt und in der Praxis erprobt.
Anlässlich des Internationalen Frauentages bietet die Karate-Abteilung des HTC 1893 e. V. einen kostenlosen Schnupperkurs an.
Termin: 08.03.2008 Uhrzeit: 10 Uhr – 13 Uhr Ort: Vereinsheim des HTC 1893 e. V., Alte Wardener Strasse 149, 52477 Alsdorf Mitzubringen: bequeme Sportkleidung, Getränke (bitte wegen der Bruchgefahr keine Glasflaschen)
Dieses Angebot ist wie gesagt kostenlos und völlig unverbindlich.
Wer steckt dahinter?
Verbände, die sich an der Aktion beteiligen
Deutscher Aikido-Bund Deutscher Judo-Bund Deutscher Ju-Jutsu Verband Deutscher Karate Verband Deutsche Taekwondo Union
Aktionspartnerinnen sind
Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe Frauenhaus Koordinierungsstelle e.V. Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Gleichstellungsbeauftragte und Frauenbüros
Landessportbünde: Hamburger Sportbund, LSV Schleswig-Holstein, LSB Brandenburg, LSB Thüringen, LSB Mecklenburg-Vorpommern
und die Deutsche Sportjugend.
Der HTC 1893 e. V. ist der mitgliederstärkste Sportverein in Alsdorf.
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