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WETTKAMPFSPORT |
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MSK als Wettkampfsport
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Eine effektive Selbstverteidigung setzt die Fähigkeit zu Kämpfen voraus. Diese Fähigkeit kann in Wettkämpfen am wirkungsvollsten geschult werden, da hier echte Selbstverteidigung besonders gut simuliert werden kann.
MODERNES SPORT-KARATE ist stärker wettkampforientiert als viele der traditionellen Karatestile; die Ausbildung ist dadurch wesentlich zielgerichteter. Bei uns gibt es drei Wettkampfdisziplinen. Schon nach rund 6 Wochen werden Formen trainiert, eine berührungsfreie Wettkampfform, die den Katas im Klassischen Karate entspricht. Ab dem gelben Gurt üben wir schon die ersten Sparringkämpfe, später ab dem grünen Gurt geht es über in das Sportkampftraining. Man wird dabei natürlich nicht einfach "ins kalte Wasser geworfen", sondern schrittweise herangeführt.
FORMEN sind eine Art festgelegter Scheinkampf gegen mehrere imaginäre Gegner. Im MODERNES SPORT-KARATE werden fünf Formen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade trainiert. Hierbei steht der Wettkämpfer alleine auf der Fläche; die "Angreifer" kommen aus mehreren vorgegebenen Richtungen und werden mit verschiedenen Techniken bekämpft. Die Bewertung ist ähnlich wie im Eiskunstlauf, es zählen Technik und dramaturgischer Ausdruck. Das Trainieren von Formen ist ein exzellentes Konditions- und Koordinationstraining.
SPARRING ist eine stark eingeschränkte Wettkampfform, die vor allem Wert auf Sicherheit und minimiertes Verletzungsrisiko legt. Die Kämpfer führen dabei abwechselnd Angriffe durch, wobei jeweils der Gegner nur kontern darf.
SPORTKAMPF ist das "echte" Kämpfen, die "Hohe Schule", mit der man später auch an größeren Turnieren – auch international - teilnehmen kann. Der Kampf ist frei; beide Kämpfer haben gleichzeitig das Recht anzugreifen. Trotzdem gelten auch hier strenge Regeln, um Verletzungen zu vermeiden
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